Geschenke im Jungbusch

 

24.-28. Oktober 2017
Die To do Liste für diese Woche ufert aus. So fühle ich mich in ganz guter Gesellschaft im Jungbusch: Morgen ist Nachtwandel und es wird regsam in allen Ecken betrieben. Entstanden sind den Give&Take Geschenke #18, #19 und #20. Den Regal #16 ist eine interaktive Skulpturarbeit geworden, die Kinder zerstören es und dann reparieren wir es wieder. (Manche von denen sind gewachsen, habe ich den Eindruck).
Beim Regal#18 denke ich, manchmal entschuldige ich mich lieber später als ich davor nach Erlaubnis fragen (das gilt für den Schrank #20, zum Beispiel). Beim #18 hat mich die Sekräterin! der Schule klar gemacht, es macht keinen Sinn in der Schule ein Geschenkregal zu installieren, weil die Kinder alles zerstören, verbrennen, kaputt machen. Da meine To Do Liste so ausufert habe ich es gelassen noch weitere Punkte wie: “mit dem Schulleitung sprechen und überzeugen” hinzufügen. Soweit.

4. August 2017
Give&Take -Geschenke #16, #17. Installiert an dem Kiosk bei dem Spielplatz bei der Beilerstrasse und im Kulturgarten. Die zwei Schränke wurden in der idyllischen Werkstatt des angenehmsten Metallbauers der Welt gebaut: Tillmann. Vielen Dank.

30. Juli 2017
In Stücke haben Kinder- 6 bis 8 jährige Kinder- den Schrank gerissen.
Wieder auf dem Spielplatz, da wo wir den Schrank zusammen gebaut hatten, habe ich nach den Tätern gefragt. Sharon meinte zu wissen wer das war. Später abends sprach ich mit den Kindern, die an das Auseinandernehmen des Schrankes teilgenommen hatten. Einer sagte zu mir, ich habe ihn den Akkuschrauber damals nicht benutzten lassen. Ein Andererer zählte seine Münzen weiter, bat mich ihn nicht zu stören. Ein dritter fragte mich, wenn wir ihn nochmal bauen und wir ihn wieder kaputt machen, rufst du dann die Polizei? Nein, natürlich nicht. Es wäre nur schade, wenn er nicht mehr da wäre, zum zweiten Mal. Sie fanden den Schrank am Anfang schön, eigentlich, erzählte mir später ein Jugendlicher, der die Kinder beim zerstören stoppen wollte. Als sie keine Geschenke darin mehr fanden, nahmen sie den Schrank auseinander. Sharon wieder empfiehl diesmal den Schrank auf Metall zu bauen oder aus glattem Stein. Dies würde mein Budget sprengen aber mal sehen.